Donnerstag, 24. April 2014

Umzug/Rückblick

Lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen - seit dem letzten Post gab es aber auch nichts mehr interessantes zu schreiben. Hier mal ein kleiner Rückblick..

Seitdem der Estrich begehbar war, haben wir sofort mit den Malerarbeiten begonnen. Wir haben uns nicht wie viele andere für Malervlies oder Tapete entschieden, wir wollten Putz, Rollputz.
Zuerst haben wir den Alpenkalk Rollputz probiert. Der konnte selbst nach 2-maligen Streichen nicht überzeugen, deshalb sind wir zu Alpina Putz Lust gewechselt. Der war grobkörniger und lies sich auch ganz gut verarbeiten. Am Anfang haben wir jedoch den Fehler gemacht, den Putz nicht zu verdünnen - was das verarbeiten zum einen erheblich verlängert und auch das gleichmäßige Auftragen deutlich erschwert. Wenn man aber ca. 500-750ml Wasser auf 10kg vermischt, dann geht das Rollen besser von der Hand. Man sollte aber trotzdem mindestens zweimal drüber rollen um eine ansehnliche Struktur zu erhalten.

Über Weihnachten hatte ich dann 2 Wochen Urlaub und konnte bis Anfang Januar fast das komplette Haus mit Rollputz streichen. Anschließend konnten wir (arbeitsbedingt) nur noch am Wochenende am Haus weiter werkeln. Haben es aber trotzdem geschafft bis Mitte Februar alle Böden, Sockelleisten, Lampen/Schalter sowie die Türen zu montieren.
Am 22./23.02. war dann endlich der Umzug ins eigene Heim. Ein komisches Gefühl, aber man gewöhnt sich dran. Als nächstes Ziel steht die Begrünung bzw. die Angleichung der Außenanlage an, und eventuell noch die Einfahrt und Carport mit Pflastersteinen versehen.
Da es bisher aber  immer wieder Kleinigkeiten im und am Haus zu tun gab, wird uns nicht langweilig - zumal es auf dem Spitzboden immer nach Baustelle aussieht.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Estrich, endlich Estrich..

Aber eigentlich der falsche..
Bestellt hatten wir Fließestrich (Calciumsulfat usw.), bekommen haben wir Zementestrich. Ein Fehler des Estrichlegers. Eigentlich ein No-Go. Aber aus Zeitgründen (nächster Termin erst wieder in 2 Wochen) und Trocknungsdauer (4-5 Wochen gegenüber 6-8 Wochen) haben wir uns dann doch für den Zementestrich entschieden. Schließlich lag der Sand auch schon auf dem Grundstück.
Den einzigsten "Nachteil" den ich herausfinden konnte ist, das Zementestrich gegenüber Fließestrich eine geringere Wärmeleitfähigkeit hat. D.h. er wird langsamer warm, aber langsamer wieder kalt. Nachteil entsteht dann, wenn die Fußbodenheizung grade läuft und die Sonne scheint zusätzlich. Dann kommt es leicht zu "Überhitzung". Mit diesen Umständen können wir aber leben.
Schließlich ist der Zementestrich auch einiges billiger wie der Fließestrich.

Heute kommt dann auch das Ausbaupaket 4. D.h. wir haben noch jede Menge zu tun dieses Jahr, auch wenn das geplante Ziel (Umzug Weihnachten 2013) nicht erreicht werden kann.

Anbei noch einpaar erste Fotos von gestern.








Mittwoch, 27. November 2013

FBH, Wärmepumpe, Estrich

Wie geplant konnten wir dieses Wochenende die Fußbodenheizung im Erdgeschoss vollständig verlegen. Da wir die komplette Heizungsanlage nicht über ProHaus bezogen haben (die Gründe habe ich bereits in einen früheren Post genannt) konnten wir selbst entscheiden, ob wir Tacker- oder Noppenplatten nehmen wollen, wie groß der Verlegeabstand sein soll und wieviel Heizkreise pro Raum gelegt werden sollen. Wir haben jetzt in jeden Raum einen VA (Verlegeabstand) von 10cm gewählt, d.h. wir können bei vollen Wärmebedarf (also bei -15 C° Außentemperatur) mit 32 C° Vorlauftemperatur fahren und erreichen trotzdem die Heizlast um jeden Raum auf 21C° aufzuheizen (so sagt es zumindest die Heizlastberechnung sowie Heizkreisberechnung).

Wer eventuell auch vor der Entscheidung Tacker- oder Noppenplatten steht, dem kann ich empfehlen, nehmt Tackerplatten! Die sind wesentlich einfacher zuzuschneiden und zu verlegen. Der einzigste Nachteil ist das verkleben untereinander sowie am Randdämmstreifen. Ansonsten ist man aber auch bei der Rohrverlegung flexibler als bei Noppenplatten.

Morgen wird dann die Wärmepumpe von den Selfio-Monteuren installiert, inkl. Fußbodenheizungsbefüllung nach VDI 2035 - also voll entsalztes, entmineralisiertes sowie pH-stabilen Wasser. Ich bin auf das Ergebnis gespannt, der erste Montagetermin wurde ja durch Selfio einfach mal storniert - also kein so guter Start bisher.

Am Samstag kriegen wir dann, wenn alles glatt läuft mit der Heizungsanlage, den Estrich ins Haus. Endlich! Ziel war eigentlich Mitte Oktober. Aber besser spät als nie.










Mittwoch, 20. November 2013

Irgendwie läuft es schleppend, seitdem..

..wir auf Handwerker bzw. Dienstleister angewiesen sind.
Das ist die Erkenntnis. Leider.

Los geht es beim Stromanschluss, geordert bei der EnBW. Eigentlich dachten wir das am 04.11. alles erledigt wird. Weit gefehlt, denn die EnBW vergibt fast alle Arbeiten an externe Subunternehmer. Die Erdarbeiten wurden Montag durchgeführt. Anschließend wurde das Telefon- und Stromkabel ins Haus sowie Graben gelegt. Gesamtdauer ca. 1,5h. Mittwoch kam dann ein weiteres Subunternehmen, montierte die Hausanschlusskästen und schloss die Kabel Innen und Außen an. Da wir weiterhin Strom benötigen, aber unsere Elektroinstallation noch nicht durch EWL abgenommen ist, mussten wir den Baustromanschluss also wieder provisorisch anschließen. D.h. das Baustromkabel geht vom Hausanschlusskasten durch das gekippte Fenster nach außen an den Baustromkasten, von dort geht dann wieder ein Kabel nach Innen zu unserem Verteilerschrank. Bei diesem Außentemperaturen ist ein dauergekipptes Fenster nicht gerade angenehm.

Ein Tipp zum EWL-Instakit. Wenn es abzusehen ist, dass bald der Hausanschlusskasten gesetzt wird, sollte man möglichst schon eine Woche vorher den Serviceantrag (Endabnahme oder auch Anschluss Hausanschlusskasten) bei EWL eingereicht haben. Denn für die Bearbeitungszeit von Einreichung bis Absprache eines Endabnahmetermins benötigt EWL mindestens 10 Tage. Wir sind derzeit beim 7. Tag.

Der Hauswasseranschluss war leider auch eine reinste Katastrophe. Unser Tiefbauer hatte ja bereits bei den Arbeiten zur Bodenplatte das Wasserrohr verlängert. Vor 2 Wochen haben wir dann gemeinsam das verlängerte PE-Rohr ins Haus gelegt, so das die Stadtwerke nur noch den Zähler setzen hätten müssen. Wir mussten das Wasserrohr selbst ins Haus legen, weil direkt neben der Mehrspartenhauseinführung das Fundament für die Wärmepumpe hin kommt. Eigentlich wollte ich mir auch vorher die Genehmigung einholen, doch unser Ansprechpartner war 2 Tage nicht erreichbar, also entschied ich das Wasserrohr selbst ins Haus zu schieben. Ein Fehler. Denn die Stadtwerke möchte ihr eigenes Wasserrohr verwenden, mit spezieller Schutzummantelung. Da gab es leider nichts zu diskutieren, das Wasserrohr musste wieder raus, komplett bis zur Grundstücksgrenze, ca. 12m.
Seit letzter Woche haben wir nun aber das richtige Rohr im Graben, und auch im Haus, inklusive Wasseruhr.


Immerhin konnten wir aber schon im Obergeschoss die komplette Fußbodenheizung verlegen. Im Nachhinein muss ich sagen, das es doch anstrengender war als erwartet. Gerade das Auslegen und Zuschneiden der Noppenplatten ist nicht grade einfach gewesen. Im Erdgeschoss werden wir Tackerplatten benutzen, und ich glaube - ohne es zu wissen - das die Verlegung einfacher sein wird, weil man die Tackerplatten eventuell besser schneiden kann.
Da heute die Ausgleichsschüttung (WLG50) sowie die PUR WLG25 50mm Zusatzdämmung von der Estrichfirma verlegt wurde, können wir morgen mit dem Auslegen der Tackerplatten im EG beginnen. Bis Sonntag sollte dann die Fußbodenheizung abgeschlossen sein, denn nächste Woche wird der Heizungsbauer (von selfio.de) unsere Wärmepumpe (Alpha Innotec LWD70A, ebenfalls über Selfio bestellt) montieren, verrohren und anschließend inbetriebnehmen. Die Befüllung der Fußbodenheizung wird ebenfalls durchgeführt, nach VDI 2035.
Eigentlich hatte ich mir dafür schon eine Patrone bei Heima24.de bestellt, um das Heizungswasser beim Befüllen aufzubereiten - aber mittlerweile ist mir jede abgenommene Arbeit sehr recht.
Wer also Interesse an dieser Patrone hat, kann sich gern melden.






Mittwoch, 30. Oktober 2013

Außenansicht

Gestern wurde endlich das Gerüst abgebaut. Am Montag haben wir noch schnell einpaar Farbflecken, welche vom Anstreichen der Holzteile entstanden sind, an den Dachziegeln übersprüht. Außerdem hätten wir fast vergessen die Außenwanddurchführungen für die Lüftungsanlage zu montieren. Da wir das Lüftungsgerät sowie Zu-und Abluftauslässe im Spitzboden untergebracht haben, kommt man ohne Gerüst bzw. 6m Leiter nicht mehr ran.



Morgen wird der Abwassergraben hergestellt. Am Montag wird die EnBW Strom- und Telefonkabel ins Haus legen. Und am Wochenende werden wir das Fundament für das Außengerät der Wärmepumpe anfertigen, damit endlich die Heizungsanlage fertiggestellt werden kann.
Als letztes fehlt dann nur noch fließendes Wasser im Haus. Da das Wasserrohr aber schon im Haus ist, muss eigentlich nur noch der Wasserzähler sowie alle notwendigen Absperrarmaturen montiert werden.

Bei den Arbeiten im Inneren sind wir derzeit bei der zweiten Spachtelung. Im Schlafzimmer haben wir schon ein zweites Mal zur Probe geschliffen, (mit 120er Körnung) und mussten leider feststellen dass die Fugen wo 2 Variokanten aufeinander treffen, ca 0,5mm tiefer sind, als die anliegenden Gipskartonplatten. Das heißt also, dass wir ein drittes Mal spachteln müssen. Spaß macht uns das spachteln und schleifen ja nicht gerade, aber was Muss das Muss.
Am Wochenende ist geplant die Unterdämmung (2x 30mm EPS) und Noppenplatten im OG zu verlegen. Zumindest ist mal das Material heute geliefert wurden. Vorher muss ich aber noch die Wannenträger montieren und verkleben. Ziel ist es das Ende November der Estrich im Haus verlegt werden kann. Gern aber auch früher :)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Spachteln, Schleifen und fertige Fassade

Zurzeit läuft es eigentlich ganz gut bei uns. Wir haben alle Fugen einmal gespachtelt und geschliffen. Jetzt kann die Feinspachtelung folgen. An manchen Stellen müssen wir aber sogar 3 oder 4 mal spachteln und schleifen. Zum Beispiel an der Verkleidung des Stahlträger in der Küche oder im Flur (OG) linke Seite wenn man die Treppe hochläuft.
Wir haben uns (wie in einigen anderen Bauherrenblogs empfohlen) eine Schleifgiraffe zugelegt. Zusammen mit unseren Kärcher Allesfresser ergibt das eine super Kombi. Beim Schleifen entsteht kaum Staub und es geht echt fix. Heute habe ich z.B. innerhalb von 5h alle Räume, bis auf das WC und einen kleinen Teil des Flurs, geschliffen.

Das Monster. Das Gerät, nicht das Kind :)




Am 17.10. waren ja endlich die Verputzer da, nachdem ich mehrere Male bei ProHaus angerufen habe - da grundsätzlich auf das erste E-Mail oder ein Telefonat, in welchem man nicht mit Nachdruck Forderungen stellt,  missachtet wird.
Am ersten Tag der Verputzarbeiten wurden alle Unebenheiten beseitigt und Kantenschutz aufgebracht. Dienstag wurde dann der Armierungsputz aufgebracht. Ab den Zeitpunkt sah das Haus zum ersten Mal "fertig" aus von Außen.


Samstag rückten die Verputzer dann ein letztes Mal für das Endverputzen an. Leider habe ich bisher noch kein Foto mit fertiger Fassade - aber unser ProHäuschen hat jetzt einen "Curry 90" (oder auch zartes Gelb) Außenanstrich.


Zum Schluss noch einpaar aktuelle Bilder.










Dienstag, 15. Oktober 2013

Fertigstellung Trockenbau

In den letzten beiden Wochen haben wir Vollgas gegeben und seit Samstag (12.10.2013) ist der Trockenbau (endlich) abgeschlossen. Der Technikraum ist bereits weiß gestrichen und der Zählerschrank montiert. Das Fundament für den Warmwasserspeicher ist gegossen und muss nur noch mit Bitumenvoranstrich bemalt werden - das ist wahrscheinlich garnicht notwendig, sieht aber schöner aus und schaden tut es wohl auch nicht. Die beiden Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer sind bereits einmal verspachtelt. Die Elektroinstallation ist auch so gut wie abgeschlossen - ich werde diese Woche noch den Zählerschrank verdrahten und alle Lampenauslässe mit Lüsterklemmen oder bereits LED Spots versehen.
Für die nächsten beiden Wochen ist geplant, dass wir Strom und Wasseranschluss im Haus installieren lassen und alle Wände verspachteln, zumindest der erste Spachtelgang. Ab Mitte November soll eigentlich der Estrich drin sein, damit aus dem Umzug zu Weihnachten (2013!) doch noch was werden könnte.