Samstag, 18. Mai 2013

Nachtrag Bauantrag

Am 06.05. haben wir bei ProHaus angerufen und auf die Fehler im ersten Bauantrag hingewiesen.
Daraufhin haben wir die fehlenden Unterlagen am 07.Mai nachgereicht bekommen.
So konnten wir am 08.Mai alle Unterlagen beim Bauamt und der Gemeinde abgeben.

Ein Bauantrag bekommt das zuständige Bauamt, einer geht zur Gemeinde und den dritten will bisher keiner. Warten wir mal ab.
Die 2 Anträge für das Tiefbauamt hat ebenfalls die Gemeinde behalten.

Bis dahin ging alles glatt. Keine Probleme.
Am darauffolgenden Montag (13.05.) rief der zuständige Sachbearbeiter (in unseren Falle der Bürgermeister persönlich) bei uns an, und teilte uns mit das der Bauantrag nicht konform zum Bebauungsplan und den öffentlichen Bauvorschriften sei.
Genau geht es um das freistehende Flachdachcarport. Das sei nicht erlaubt, nur freistehende Flachdachgaragen.
Toll, was für ein Schock. ProHaus hätte das eigentlich sehen müssen - die sind nämlich verantwortlich für den Bauantrag. Und gerade wenn man das Kenntnisgabeverfahren wählt, sollte man doch den Bebauungsplan etwas genauer durchlesen.

Was jetzt? ProHaus empfiehlt uns einen Befreiungsantrag zu stellen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 65-3500€. Wer die Kosten trägt lassen wir noch rechtlich klären, denn eigentlich ist ProHaus verantwortlich das wir den Befreiungsantrag stellen müssen.
Zweite Möglichkeit wäre das Carport direkt ans Haus zu stellen. Sieht aber bescheiden aus.
Dritte Möglichkeit ist ein Satteldach anstatt Flachdach. Aber das sind ca. 5000€ Mehrkosten die so nicht eingeplant waren.

Wir haben uns jetzt für den Befreiungsantrag entschieden, in der Hoffnung das der Gemeinderat am 04.06. diesen bewilligt.

Insgesamt war das eine sehr stressige Woche, mit viel Ärger. Woran auch ProHaus seinen Teil dran trägt.

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