Mittwoch, 20. November 2013

Irgendwie läuft es schleppend, seitdem..

..wir auf Handwerker bzw. Dienstleister angewiesen sind.
Das ist die Erkenntnis. Leider.

Los geht es beim Stromanschluss, geordert bei der EnBW. Eigentlich dachten wir das am 04.11. alles erledigt wird. Weit gefehlt, denn die EnBW vergibt fast alle Arbeiten an externe Subunternehmer. Die Erdarbeiten wurden Montag durchgeführt. Anschließend wurde das Telefon- und Stromkabel ins Haus sowie Graben gelegt. Gesamtdauer ca. 1,5h. Mittwoch kam dann ein weiteres Subunternehmen, montierte die Hausanschlusskästen und schloss die Kabel Innen und Außen an. Da wir weiterhin Strom benötigen, aber unsere Elektroinstallation noch nicht durch EWL abgenommen ist, mussten wir den Baustromanschluss also wieder provisorisch anschließen. D.h. das Baustromkabel geht vom Hausanschlusskasten durch das gekippte Fenster nach außen an den Baustromkasten, von dort geht dann wieder ein Kabel nach Innen zu unserem Verteilerschrank. Bei diesem Außentemperaturen ist ein dauergekipptes Fenster nicht gerade angenehm.

Ein Tipp zum EWL-Instakit. Wenn es abzusehen ist, dass bald der Hausanschlusskasten gesetzt wird, sollte man möglichst schon eine Woche vorher den Serviceantrag (Endabnahme oder auch Anschluss Hausanschlusskasten) bei EWL eingereicht haben. Denn für die Bearbeitungszeit von Einreichung bis Absprache eines Endabnahmetermins benötigt EWL mindestens 10 Tage. Wir sind derzeit beim 7. Tag.

Der Hauswasseranschluss war leider auch eine reinste Katastrophe. Unser Tiefbauer hatte ja bereits bei den Arbeiten zur Bodenplatte das Wasserrohr verlängert. Vor 2 Wochen haben wir dann gemeinsam das verlängerte PE-Rohr ins Haus gelegt, so das die Stadtwerke nur noch den Zähler setzen hätten müssen. Wir mussten das Wasserrohr selbst ins Haus legen, weil direkt neben der Mehrspartenhauseinführung das Fundament für die Wärmepumpe hin kommt. Eigentlich wollte ich mir auch vorher die Genehmigung einholen, doch unser Ansprechpartner war 2 Tage nicht erreichbar, also entschied ich das Wasserrohr selbst ins Haus zu schieben. Ein Fehler. Denn die Stadtwerke möchte ihr eigenes Wasserrohr verwenden, mit spezieller Schutzummantelung. Da gab es leider nichts zu diskutieren, das Wasserrohr musste wieder raus, komplett bis zur Grundstücksgrenze, ca. 12m.
Seit letzter Woche haben wir nun aber das richtige Rohr im Graben, und auch im Haus, inklusive Wasseruhr.


Immerhin konnten wir aber schon im Obergeschoss die komplette Fußbodenheizung verlegen. Im Nachhinein muss ich sagen, das es doch anstrengender war als erwartet. Gerade das Auslegen und Zuschneiden der Noppenplatten ist nicht grade einfach gewesen. Im Erdgeschoss werden wir Tackerplatten benutzen, und ich glaube - ohne es zu wissen - das die Verlegung einfacher sein wird, weil man die Tackerplatten eventuell besser schneiden kann.
Da heute die Ausgleichsschüttung (WLG50) sowie die PUR WLG25 50mm Zusatzdämmung von der Estrichfirma verlegt wurde, können wir morgen mit dem Auslegen der Tackerplatten im EG beginnen. Bis Sonntag sollte dann die Fußbodenheizung abgeschlossen sein, denn nächste Woche wird der Heizungsbauer (von selfio.de) unsere Wärmepumpe (Alpha Innotec LWD70A, ebenfalls über Selfio bestellt) montieren, verrohren und anschließend inbetriebnehmen. Die Befüllung der Fußbodenheizung wird ebenfalls durchgeführt, nach VDI 2035.
Eigentlich hatte ich mir dafür schon eine Patrone bei Heima24.de bestellt, um das Heizungswasser beim Befüllen aufzubereiten - aber mittlerweile ist mir jede abgenommene Arbeit sehr recht.
Wer also Interesse an dieser Patrone hat, kann sich gern melden.






1 Kommentar:

  1. Das Fremdhandwerker irgendwie langsamer sind haben wir auch erfahren :-( Respekt für die selbstverlegte Fussbodenheizung, dass haben wir dann doch machen lassen.

    Gruß Christoph

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