Sonntag, 30. Juni 2013

Es geht los...bald

In der letzten Woche ist einiges passiert. Am Montag habe ich von unserem Bauleiter den Beginn für den Bau der Bodenplatte erfahren. Am 22.07. soll es losgehen, weil bei Gussek & Wolts aber drei Wochen Betriebsferien sind, leider nicht früher.
Am gleichen Tag hatte ich dann noch einen Ortstermin mit unserem Tiefbauer, wo alle Details und auszuführenden Arbeiten nochmals besprochen wurden. Im Anschluss haben wir uns darauf geeinigt, dass er am 08.07. mit den graben beginnt.
Am nächsten Tag haben wir dann dem Vermesser mitgeteilt, wann welche Aufgaben für ihn anstehen. Nächste Woche wird er dann alle Höhenangaben abstecken, so weiß der Tiefbauer, wie tief er buddeln bzw. aufbauen muss. Vor dem Bau der Bodenplatte muss der Vermesser dann die Feinabsteckung herstellen.
Am Mittwoch dann der Anruf von ProHaus und die Mitteilung, ob es für uns ok wäre, wenn unser Haus am 29.07. gestellt wird - klar doch, was für ne Frage!
Sieben Tage reichen wohl aus, damit die Bodenplatte genügend ausgehärtet ist. In einigen Bautagebüchern liest man ja, dass bereits einen Tag später die Arbeiten für Kellerwände etc. weiter gegangen sind. Aber ein komisches Gefühl bleibt schon. Hoffen wir also auf gutes, sonniges Wetter - davon gab es ja bisher noch nicht allzu viel.

Nebenher haben wir dann noch den Baustromverteiler für den 22.07. bestellt. Nun fehlt nur noch der Bauwasseranschluss, der schon beantragt wurde, jedoch ohne Aufstellungstermin.
Ansonsten gibt es nur eine Regentonne mit Auslass. Eigentlich auch völlig ausreichend.

Die Baubeginnsanzeige wurde uns ebenfalls von Prohaus per E-Mail zugeschickt. Diese muss nun bei der Gemeinde eingereicht werden. Danach, vermute ich, bekommen wir den grünen Punkt (Baustellenschild) zurückgeschickt.


Irgendwann, letzte Woche, hatte ich dann auch nochmal Kontakt mit der EnBW, um zu fragen, weshalb die Zahl mit dem Euro Zeichen am Ende des Angebots so hoch ist.
Es wurde mir mitgeteilt das die EnBW 4x15m Schutzrohre legen möchte, um bei einer späteren Erweiterung (z.B. Glasfaserkabel) den Graben nicht aufmachen zu müssen.
Der ganze Spaß kostet ungefähr 700€ extra, ist aber überhaupt nicht notwendig oder Pflicht.
Da wir nicht planen, irgendein Medium nachträglich zu verlegen, verzichten wir also auf die Schutzmantelrohre.
Des Weiteren haben wir mit RMA einen günstigeren Anbieter für Mehrspartenhauseinführungen gefunden. Für ca. 580€ inkl. MwSt. gibt es eine 4-fach MSH inkl. Schutzrohr (zur Verlegung unter der Bodenplatte).
Unser Stromanschluss wird uns nun ca. 1.600€ (ohne MSH) anstatt der 3.000€ kosten.


Samstag, 15. Juni 2013

Befreiungsantrag Gebühr, EnBW Angebot

Heute hat uns die gelbe Brieftaube wieder einige wichtige Unterlagen in den Postkasten geschmissen.
Zum einen wäre das der Gebührenbescheid zum Befreiungsantrag für unseren Flachdachcarport. Vor dieser Gebühr haben wir uns eigentlich schon ein bisschen gefürchtet.
Zum Glück sind wir einigermaßen glimpflich davon gekommen - "nur" 150€ müssen wir als "Strafe" für die Befreiung der Dachform blechen.
Die Frage bleibt trotzdem, wer zahlt das? ProHaus oder wir. Lohnt sich der ganze Stress, wie Rechtsanwalt etc., wegen 150€ denn überhaupt.. ?

Der zweite Brief ist das Angebot der EnBW zum Strom/Telekom Anschluss. Mit Mehrspartenhauseinführung (540€) und 15m Graben sollen wir 3000€ inkl. Mehrweitssteuer zahlen.
Der Telekomanschluss kostet uns dann nochmal 399,95€ extra.
Eigentlich hätte ich gedacht das es ein bisschen günstiger wird, aber ich glaube kaum das man über das Angebot mit der EnBW verhandeln kann :)

Mittwoch, 12. Juni 2013

Kaufpreissicherstellung erledigt

Gestern hat die DiBa (endlich) die eingereichte Kaufpreissicherstellung unterschrieben zurückgeschickt. Die Versprechung das wir das Formular noch letzte Woche erhalten werden, war leider nicht so.
Heute haben wir dann die Bürgschaft per E-Mail an ProHaus weitergeleitet - wo auch weniger Stunden später sofort die Eintragung "Erhalt Kaufpreissicherstellung" im ProKis eingetragen wurde.
Wieder ein Meilenstein geschafft..
Jetzt wird - denke ich - unser Haus in Beschaffung gegeben und anschließend produziert.


Des Weiteren habe ich heute alle erforderlichen Unterlagen für unseren Stromhausanschluss zur EnBW geschickt, damit diese ein Komplettangebot für Strom & Telekom erstellen können.

Freitag, 7. Juni 2013

Kaufpreissicherstellung

Wie schon beschrieben haben wir immer noch keine Kaufpreissicherstellung seitens unserer Bank.
Der Grund dafür ist, dass wir die bereits unterschriebene Bürgschaft zurückschicken mussten und uns eine neue Kaufpreissicherstellung von ProHaus ausstellen lassen mussten.

Denn, ProHaus hat die Kaufpreissicherstellung vor dem Bemusterungstermin an uns verschickt. Nach dem Bemusterungstermin ist der Gesamtkaufpreis jedoch um ca. 20.000€ gesunken. Das würde dann ein Problem geben, weil eine Kaufpreissicherstellung zwingend einzuhalten ist und unsere Bank den vereinbarten Betrag an ProHaus auch in voller Höhe überweisen will - d.h. zuviel, in unserem Fall.

Also mein Tipp, wartet bis nach dem Bemusterungstermin. Denn da wird der Kaufpreis normalerweise nochmals steigen.

Laut Aussage der freundlichen Kundenberaterin der DiBa ist unsere neue Kaufpreissicherstellung zumindest schonmal in Bearbeitung, und wir können wohl auch hoffen das sie noch diese(!) Woche bei uns im Briefkasten liegt.
Überhaupt muss ich die Zusammenarbeit mit der ING-DiBa sehr loben. Trotz einiger fehlender Unterlagen hat sich die ING-DiBa nie quergestellt und immer zu unseren Gunsten entschieden.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Tiefbau

Heute war der erste Termin mit unserem Bauleiter für die Bodenplatte von Gussek & Wolts.
Wie telefonisch vereinbart, hatte er einen Tiefbauer aus unserer Region eingeladen um uns ein Angebot für die Gründung der Bodenplatte, Einfahrt und Abwasserkanäle vorzubereiten.

Laut Bodengutachten sollen wir eine Gründungsschicht mit mind. 80cm Stärke aus Schotter/Kieß herstellen, darauf wird dann direkt die Bodenplatte gegossen.
Da wir leichte Hanglange am Grundstück haben, muss zum größten Teil aufgeschüttet werden und wir müssen max. 30-60cm Boden abtragen. Durch die Aufschüttung erhalten wir fast automatisch eine Gründungsschicht von 80cm, an manchen Stellen sogar mehr als 1m.
Insgesamt rechnen wir mit ca. 200-250 m³ Kieß für Bodenplatte, Einfahrt und Carport. Bei uns liegt der m³ Kieß mit Einbau und Verdichten bei ca. 30€ - gibt also schonmal mind. 6000€ ohne Baggerarbeiten. Wir rechnen mal mit 8.500-10.000€.

leichte Hanglage. Blick von Osten nach Westen.

Auf diese Kosten hat uns bei ProHaus niemand so wirklich hingewiesen.
Es heißt zwar Bodenplatte inklusive aber für die Gründung sind nur 30cm Mutterboden abtragen und 20cm Ausgleichsschicht mit inbegriffen.
Für die Erdarbeiten gibt es pauschal ca. 800€ von ProHaus zurück.

Zum Glück haben wir mit ca. 6000€ kalkuliert und haben noch etwas an Reserve. Wenn mich jemand um Rat fragen würde wieviel man für die Gründung einplanen sollte, dann würde ich mind. 10-15k € kalkulieren.

Dienstag, 4. Juni 2013

Baugenehmigung

Am Dienstag wurde in der Gemeinderatsitzung über unser Baugesuch im Kenntnisgabeverfahren entschieden. Aus gegebenem Anlass entschied ich mich, diese Sitzung live zu verfolgen.
Da wir einen Befreiungsantrag für unser Carport stellen mussten, waren wir also entsprechend aufgeregt wie wohl über unseren Antrag entschieden wird. Denn unser (zukünftiger) Bürgermeister, und zugleich auch Bauamtsleiter, hat uns nicht sehr viel Aussicht auf Erfolg versprochen.
Letztendlich war alles halb so aufregend. Es konnte kein Grund gefunden werden, welcher gegen ein freistehendes Flachdach-Carport spricht (laut B-Plan sind Flachdach-Carports nur direkt am Haus erlaubt). D.h. unserem Bauantrag wurde mit großer Mehrheit zugestimmt.

Jetzt müssen wir noch auf den grünen (oder gibt es doch einen roten?) Punkt warten, inkl. der Rechnung für den Befreiungsantrag.

Sonntag, 2. Juni 2013

Statik, Wärmebedarfsnachweis, Kaufpreissicherstellung

7 Briefe erreichten uns heute von ProHaus und der ING-DiBa. Unser Briefkasten konnte der Bombardierung nicht standhalten und blockierte die Annahme bereits nach dem ersten Großbrief.
Im Inneren war die Statikberechnung für unser (Pro)Haus. Insgesamt über 50 Seiten. Wir sind die Blätter bisher nur schnell überflogen, aber wirklich viele Informationen kann man daraus nicht gewinnen.
Ich hoffe nur das die Software, mit welcher die Statikberechnung durchgeführt wird, aktuell und keine Freeware ist.

Im zweiten Brief war der Wärmebedarfsnachweis. 23kWh/m²a Endenergieverbrauch und 61,1 kWh/m²a Primärenergieverbrauch. Das ist ok, aber mehr auch nicht.
Doch das was ich bereits einen Tag zuvor befürchtet hatte, ist tatsächlich eingetroffen.
Da wir die Lüftungsanlage (Pluggit Avent P300) von ProHaus abgemustert haben, geht ProHaus davon aus (ohne Rückfrage !) das wir keine Lüftungsanlage in unserem Haus haben werden. Logisch oder?
Was mich daran besonders ärgert ist die Tatsache, das im Bemusterungsgespräch darauf hingewiesen wurde, dass wir bereits ein Alternativangebot für eine Lüftungsanlage besitzen.
Zumindest hätte ich erwartet das es eine Rückfrage zu diesem Thema geben würde, aber da habe ich wohl zuviel erwartet.
Beim Versuch einen telefonischen Kontakt herzustellen, wurde mir von einer freundlichen aufgezeichneten Tonbandstimme mitgeteilt, das ich Freitags 13:45Uhr außerhalb der Geschäftszeiten anrufe.
In Brief 3 und 4 war die Zusatzvereinbarung für die SAT-Durchführungspfanne und die Abmusterung des Waschbeckens im unteren Bad, wofür wir uns nachträglich entschieden hatten.

In den Briefen der DiBa war die lang erhoffte unterschriebene Kaufpreissicherstellung. Da in der Kaufpreissicherstellung aber noch der "alte" Betrag (vor Bemusterung) eingetragen war, und wir bei der Bemusterung über 20.000€ abgemustert haben, hatte ich schon ein komisches Gefühl das es da zu Problemen kommen könnte.
Zuerst wollte ich mich bei ProHaus erkundigen. Wie aber schon weiter oben erwähnt, hatte ich doch tatsächlich erwartet das freitags 13:45Uhr noch jemand ans Telefon geht.
Also hab ich mich bei der DiBa erkundigt und auch die erahnte Antwort bekommen. Die Kaufpreissicherstellung muss neu ausgestellt werden, und zwar mit dem richtigen Betrag. Also wieder warten..
Übrigens ist die Kaufpreissicherstellung eine Bürgschaft der Bank, die sich einige Banken mit bis zu 2,5% Gebühren bezahlen lassen. Zum Glück will die DiBa für ein Avalkonto (Bürgschaftskonto) keine Gebühren. Darauf hat uns übrigens keiner vorbereitet, seitens ProHaus.

Aber ich will nicht nur Schlechtes schreiben. Am Freitag morgen rief der Bauleiter (für die Bodenplatte) bei uns durch, um einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren.
Am Mittwoch 09:30Uhr wird ebenfalls ein Tiefbauer, mit welchem der Bauleiter bereits gute Erfahrungen gemacht hat, dabei sein.
Es geht also langsam voran.